Alles im Ehrenamt.

12,6 Prozent erreichte die AfD auf nationaler Ebene, 21,5 Prozent im Osten. Was man so „das Nötigste“ nennt. Er muss ja jetzt vieles zugleich machen. Aber bei 47,4 Prozent hört auch mal jemand zu.„Ja, erstaunlich, nicht wahr?“, fragt Thomas Schurig. Kinder waren genug da. Für ihn handelt es sich um eine bürgerliche Partei, schließlich ist sie demokratisch wählbar, rechte Einzelmeinungen hin oder her. Armin Pfahl-Traughber analysiert, wer der AfD im Saarland, in Schleswig-Holstein und in NRW seine Stimme gab. Am Irrsten sei ja, sagt die Fleischerin – und irgend etwas schüttelt sie dabei von innen – dass das alles ohne Absprache geklappt habe! „Das wäre ja schlimm!“Alles habe damit begonnen, dass Frauke Petry am 6. Null Verwahrlosung, eher Fachkräftemangel. Warum so viele Männer in Ostdeutschland die AfD wählten Der Osten wählt anders – in Sachsen ist die AfD stärkste Kraft geworden. „Das sind ja die gleichen Leute!“ Die werden ja jetzt nicht plötzlich alle ihre Gesinnung geändert haben. Keine. Na klar, Reporter erkennt sie sofort. In meinen Augen hat es weniger mit Rassismus und mehr mit der Struktur zu tun. Bundestagswahl : Warum haben im Osten so viele AfD gewählt?.

Vor allem bei Männern ist die Partei stark. Es ist das Gesicht, dass Bayern gegenüber der Bundesregierung macht, England gegenüber der EU und Trump gegenüber der Nato. Aber Frauke Petry habe sich ja von der Fraktion schon distanziert. Er habe, blöder geografischer Zufall, mit seiner kleinen Gemeinde von 1500 Leutchen 24 Kilometer Nebenstraßen zu unterhalten. Hier herrscht eine mühsam zurückgehaltene Hochstimmung. Ostdeutschland Warum Arbeiter und sogar Gewerkschafter die AfD wählen. Schurig waltet seines Amtes als ehrenamtlicher Bürgermeister der 1500-Seelen-Gemeinde, indem er im Gemeindehaus, erster Stock, Eingangsstempel auf Briefe knallt. "Jetzt hat es endlich mal gekracht", sagt Regina König. Gestern, am Tag nach der Wahl, hat man ihn auf Facebook schon bedroht: Sein Haus solle man anzünden, das „braune Nest“ abfackeln. 500 Leute waren bereit, sich endlich beeindrucken zu lassen. Vor einigen Jahren wurde die Grundschule geschlossen, die man mit wenig Aufwand hätte in Schuss bringen können. Warum wählt der Osten AfD? Nie habe es jugendliche Gröler gegeben. Man müsse die Zahlen vor allem im Vergleich sehen, sagt die gut gelaunte Regina König in Dorfchemnitz. Hinter ihr das Brett mit Batterien, Tortenkerzen, Zeitungen, Briefmarken, Waschmittel und dem Zubehör für den Hermes-Versand. Aus ihm spricht die Wut des vermeintlichen Nettozahlers, der aus einer Gemeinschaft, in die er einzahlt, nicht genug herauszukriegen glaubt.Man regt sich hier schon lange darüber auf. Eine Reise durch die aufgewühlte Republik. Da gibt es einmal naheliegende Gründe. Wir haben Anwohner gefragt, warum … Das habe auch politische Gründe gehabt. Warum so viele junge Thüringer AfD wählen "Wer sich ernsthaft über die AfD informiert, kann diese Partei nicht wählen" - 30.10.2019 18:03 Uhr

Beitrag hören Podcast abonnieren Warum wählt trotzdem jeder Dritte die AfD? Selbst zahlen, aber andere bestimmen – es ist das Grundmotiv der globalen Empörung. Dieses finanziert sich durch Werbung und Digitalabonnements.

Gerade eben, vor ein paar Minuten, Schurig schwenkt sein Handy, sei sie aus der Partei ausgetreten.Was also ist das Dorfchemnitzer Problem? Aber ich bin überzeugt davon, dass nicht jeder Dritte im Osten ein Nazi ist. „Höchstens ein Prozent.“ Ausländer? Nach diesen Ergebnissen kommt wieder die Frage auf, warum die AfD gerade in Ostdeutschland so stark ist. September um 19 Uhr in die leer stehende „Gaststätte am Chemnitzbach“ gekommen sei. Dafür bräuchte man Extra-Mittel. Wähler in Ostdeutschland: Männlich, Arbeiter, AfD-Wähler Den Wahlausgang in Brandenburg und Sachsen haben vor allem die Über-60-Jährigen entschieden, AfD und Grüne waren bei den Jüngeren stark.

Mit diesem Ergebnis habe niemand gerechnet. Der Schulbus ist überhaupt der einzige Bus, der fährt. Auf unserer Startseite finden Sie alles, Ganz ohne Absprache. Jetzt aktivieren und Sie erhalten auch alle wichtigen Wählen Sie die Kanäle aus, über die Sie informiert werden möchten:Wenn Sie Benachrichtigungen empfangen möchten, können Sie diese für www.suedkurier.de in ihrem Browser freigeben.SÜDKURIER bietet Ihnen ein umfangreiches, aktuelles und informatives Digitalangebot. Westalgie: Warum der Osten AfD wählt Kultur Stützen der Gesellschaft Deus Ex Machina Film Literatur Pop Kunst Theater Architektur Klassik Medien Blau Was hatten die etablierten Politiker übersehen? Danach, sagt sie, sei hier alles umgeschlagen.Dorfchemnitz hat so gar nichts von dem abwartenden Misstrauen, das einem in rechten Dörfern sonst oft entgegenschlägt. Arbeitslosigkeit?

Kommt ja sonst keiner hierher. „Jetzt hat es endlich einmal gekracht.“ Damit die mal aufwachen in Dresden und sich ’nen Kopp machen.Als Deutschland am Montagmorgen nach der Wahl erwacht, fühlt es sich für viele an, als seien sie plötzlich in einem anderen Land: Die AfD hatte bundesweit 12,6 Prozent geholt, in Sachsen ist sie die stärkste Kraft, die Partei wird mit 94 blauen Sitzen in den Bundestag einziehen. Genau genommen sei das eine Protestwahl gewesen.

Eine AnalyseSturm «Laura» bedroht US-Golfküste - «Marco» abgeschwächtEntlassung von Ex-KSK-Offizier vor VerwaltungsgerichtshofRepublikaner-Parteitag schürt Angst vor Bidens DemokratenDroht uns eine Corona-Diktatur? Seit der Wende alles Flickwerk! Warum die AfD im Osten so gut abgeschnitten hat - Politik - SZ.de München Für alle drei Landtagswahlen des Jahres 2017 stimmt die frühere Erkenntnis nicht mehr, dass Rechtsaußenparteien vor allem von jüngeren Wählern gewählt werden. Aber letztlich, sagt Schurig, interessiere sich niemand für sie und ihre tatsächlichen Probleme.Und dann redet er sich in Rage. Wie konnte das passieren?

Sind die jetzt alle rechts? Nicht wahr?